Wie Journaling dir helfen kann, bei dir anzukommen

von | 10. Apr. 25 | Cozy Writing, Impulse, Journaling

Manchmal ist alles zu viel, wenn der Kopf zu voll ist,
die Gedanken kreisen, die To-dos sich stapeln –
und du dich selbst darin kaum noch hörst?

Wenn du das Gefühl hast, zu funktionieren,
aber dabei den Kontakt zu dir verlierst?

Dann kann Schreiben ein leiser Weg zurück zu dir sein.
Nicht als Lösung, nicht als Methode.
Sondern einfach als Möglichkeit:
Worte auf Papier. Gedanken aus dem Kopf.
Ein Satz. Vielleicht zwei. Und das Gefühl:
Ich bin noch da.

Was Journaling bei Cozy Writing bedeutet

Journaling ist für mich kein Tagebuch,
kein „Ich-muss-heute-noch-schreiben“ und schon gar kein To-do.
Es ist eher wie ein offenes Fenster in mir selbst.

Ein paar Minuten mit dem Stift.
Ohne Plan. Ohne Struktur.
Nur ich, ein leeres Blatt – und das, was gerade da ist.

Cozy Journaling bedeutet:
✨ Du musst nichts erreichen.
✨ Du darfst einfach nur hinschreiben, was in dir lebt.
✨ Es darf durcheinander, banal oder poetisch sein.

Vielleicht sind es Gedanken über den Tag.
Vielleicht ist es ein Satz, der immer wiederkommt.
Vielleicht ist es nur: „Ich weiß gar nicht, was ich schreiben soll.“

Auch das ist schon ein Anfang.
Und manchmal der Moment, in dem du wieder bei dir ankommst.

Was Journaling bewirken kann

Schreiben verändert nicht sofort alles.
Aber es verändert etwas.

Es bringt Ordnung in das, was sich im Kopf verknotet.
Es schenkt Raum für Gedanken, die sonst keinen Platz bekommen.
Und manchmal holt es etwas ans Licht, das du längst vergessen hast –
nicht dramatisch, sondern einfach da: „Ach ja, das ist auch ein Teil von mir.“

Journaling kann dir helfen, bei dir anzukommen.
Nicht, weil du alles verstehst.
Sondern, weil du dir selbst wieder zuhörst.

Es gibt keine Regel, was passieren muss.
Vielleicht wird dir etwas klar.
Vielleicht fließt etwas ab.
Vielleicht ist es einfach nur ein Moment, in dem du ganz bei dir bist.

Und das reicht.
Mehr als genug.

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Wie du anfangen kannst – ganz ohne Regeln

Es gibt kein Richtig, kein Zuviel, kein „So macht man das“.
Journaling beginnt nicht mit einer Methode –
es beginnt mit dir. Mit dem Moment. Mit einem Gedanken.

Hier sind drei kleine Möglichkeiten, wie du anfangen kannst.
Nichts davon musst du tun – aber vielleicht spürst du beim Lesen:
Das klingt nach mir. Oder zumindest nach einem ersten Schritt.

1. Ein einfacher Satzanfang

„Heute fühlt sich mein Tag an wie …“
„Ich hätte fast nicht geschrieben, weil …“
„In meinem Kopf ist gerade …“

Such dir einen aus. Oder erfinde deinen eigenen.

2. Eine Frage, die nichts von dir erwartet

Was begleitet dich heute – ganz leise, ganz selbstverständlich?
Was ist da – auch wenn du es nicht sofort benennen kannst?

3. Ein Gedanke, der auftaucht, wenn du nichts tust

Manchmal hilft es, einfach zu schreiben:

„Ich weiß gerade nicht, was ich schreiben soll, aber …“

Und dann den Stift weiterziehen zu lassen.
Wort für Wort. Ohne Ziel.

💡 Mein Cozy Tipp zum Journaling

Schreib nicht, was du denkst, dass du fühlen solltest.
Schreib, was wirklich da ist – auch wenn es wirr, leer oder ganz klein ist.

Wenn du Lust hast, weiterzuschreiben …

Vielleicht hat dieser Artikel in dir etwas bewegt.
Einen Gedanken. Eine Erinnerung. Oder einfach nur das Gefühl:
„Ich würde gern weiterschreiben – aber ich weiß noch nicht wie.“

Dann ist das kostenlose PDF „7 Tage Schreibzeit“ vielleicht genau der richtige Anfang für dich.

✨ Sieben kleine Impulse –
✨ kein Ziel, kein Plan –
✨ nur du, dein Stift und ein paar Minuten, die dir gehören.

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Und vielleicht beginnst du noch heute.
Oder morgen.
Oder dann, wenn du spürst:
Jetzt ist ein guter Moment, bei mir anzukommen.

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