Visual Journaling: Wie dein Skizzenbuch zum Schreibraum wird
Manche Gedanken passen nicht in einen Absatz.
Sie sind zu flüchtig, nicht greifbar, für reine Worte.
Und manchmal reicht ein Bild nicht aus, um etwas ganz zu fühlen.
Dann entsteht ein Raum dazwischen.
Ein Skizzenbuch, in dem Worte und Linien sich begegnen dürfen.
Ein kleiner Schreibplatz mit Farben, Formen, Fragmenten.
Visual Journaling ist Schreiben mit allem, was du hast.
Nicht nur mit dem Kopf.
Sondern mit Blick, Hand, Gefühl – und dem, was dazwischen lebt.
Vielleicht ist es nur ein Wort neben einer Skizze.
Oder eine Szene, die erst durch einen gezeichneten Schatten lebendig wird.
Vielleicht ist es ein Tag, eingefangen in drei Farben, zwei Strichen und einem Satz.
Hier darf alles zusammenkommen – und nichts muss perfekt sein.
Was Visual Journaling bei Cozy Writing bedeutet
Visual Journaling ist kein Zeichenkurs.
Kein Kunstprojekt. Kein Moodboard für perfekte Skizzen.
Es ist ein Ort.
Ein Raum, in dem du schreiben darfst, wie du fühlst –
und zeichnen darfst, ohne zu wissen, wie.
Es geht nicht darum, etwas zu gestalten.
Es geht darum, etwas entstehen zu lassen.
Ein gezeichneter Morgen.
Ein Wort mit einem Rahmen drumherum.
Ein Satz, der sich über eine Seite schlängelt,
zwischen Farben, Klecksen oder ganz viel Weiß.
Visual Journaling bei Cozy Writing bedeutet:
Du brauchst kein Talent. Nur ein Blatt.
Und die Lust, Worte auch mal in Linien oder Bildern weiterzudenken.
Was du dafür brauchst – (Spoiler: fast nichts)
Du brauchst keine Marker-Sammlung, kein Künstlerpapier und kein perfektes Setup.
Du brauchst auch keine Idee, kein Thema, kein Ziel.
Du brauchst nur das, was du sowieso schon hast:
einen Stift, ein Blatt – und einen Moment, der dir gehört.
Natürlich darfst du auch Farben dazunehmen, Collage-Schnipsel, Skizzenbuch oder Klebestift.
Aber du musst nicht.
Manchmal reicht schon eine Linie, die neben einem Wort auftaucht –
und plötzlich entsteht ein Gefühl auf Papier.
Hier ein paar Dinge, die dir beim Einstieg helfen können –
nicht als Liste zum Abarbeiten, sondern als Einladung zum Ausprobieren:
-
ein einfaches Notizbuch oder Skizzenbuch
-
ein Stift, den du gern in der Hand hältst
-
ein paar Farben – z. B. Buntstifte, Aquarellkasten oder Brush Pen
-
Kleber, Schere, alte Zeitschriften (für Collagen, wenn du magst)
-
und vor allem: Lust aufs Spüren statt Planen
Drei kleine Ideen für deinen Einstieg
Hier brauchst du keine Anleitung. Nur Neugier.
Vielleicht magst du eine dieser Ideen ausprobieren – ganz locker, ganz für dich:
1. Dein Tag in drei Farben
Nimm drei Farben, die heute zu deiner Stimmung passen.
Male Kreise, Linien, Flächen – ganz ohne Form.
Und schreib darunter: „Heute war …“ –
der Satz darf sich anfühlen wie der letzte Schluck Tee.
2. Ein Satz – eine Linie
Schreib einen Satz über deinen Tag.
Dann zieh eine Linie drumherum.
Wellen, Zacken, Schleifen, vielleicht sogar ein kleiner gezeichneter Rahmen.
Die Linie darf zeigen, wie sich der Satz anfühlt.
3. Erinnerungsbild & Wort
Zeichne eine Szene aus einer Erinnerung –
vielleicht ganz einfach: ein Tisch, ein Fenster, ein Gegenstand.
Dann schreib dazu ein Wort, das in dir auftaucht.
Nur eins. Vielleicht das richtige. Vielleicht nicht. Es darf bleiben.
Du musst nichts „draus machen“.
Es reicht, wenn du dich einen Moment lang damit verbunden fühlst.
💡Meine Cozy Tipps: Wenn du denkst, du kannst nicht zeichnen
-
Deine Linien dürfen krumm sein.
Vielleicht sind sie genau deshalb ehrlich. -
Deine Farben dürfen einfach nur da sein.
Du kannst auch nur mit einem Stift arbeiten. -
Es geht nicht um „schön“.
Es geht um Spüren, Spielen, Loslassen. -
Zeichne, wie du sprichst.
Kritzel, wie du atmest.
Schreib, wie du fühlst.
Und wenn du unsicher bist, fang mit einem Punkt an.
Dann zieh eine Linie. Dann ein Wort.
Du bist schon mittendrin.
Vielleicht ist das erst der Anfang
Vielleicht hast du heute gezeichnet.
Vielleicht nur mit Linien, vielleicht mit einem Satz.
Vielleicht ist das der Anfang für etwas, das du noch gar nicht benennen musst.
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ohne Druck, ohne Ziel, aber mit liebevollen Impulsen –
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Vielleicht ist es der nächste Schritt.
Oder einfach nur ein schöner Moment mit dir und deinem Stift.
Beides ist gut.





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